Von Grund auf, umfassend und lebensnotwendig
Erwin Matter, 60, befolgte die dringende Empfehlung seines Arztes und begann wegen Herzproblemen mit regelmässigem Training im Fitnessstudio.
«Bevor ich zu trainieren anfing, konnte ich keine 300 Meter gehen, ohne danach erschöpft und ausser Atem zu sein.» Heute jedoch ist Erwin Matter wieder voll in Form, dank einem schrittweisen Training, das er zweimal pro Woche unter Aufsicht von Martial Beyeler, dem Leiter von Fitness Oxygène in Neuenburg, absolviert.
Und so sieht sein Programm aus:
Aufwärmen
Auf dem Velo, Laufband oder Rudergerät während 5 bis 10 Minuten.
Stärkung der Muskulatur
Bauchmuskeln – diagonale oder gerade Rumpfbeugen, 3 Serien mit 15 bis 20 Wiederholungen.
Der Rücken ist leicht rund.

Beine – die heutigen Geräte sorgen für die richtige Stellung von Kreuz und Füssen. 3 Serien mit
15 bis 20 Wiederholungen.

Rücken – Zuggerät: die Arme sind in der Ausgangsposition angewinkelt, 3 Serien mit 15 bis 20 Wiederholungen.

Brust – mit dem «Butterfly» wird der Brustkorb geweitet und die Lungenkapazität erhöht. 3 Serien mit 15 bis 20 Wiederholungen.

Schultern – für das Schultertraining wird ein Halterahmen zu Hilfe genommen, 3 Serien mit
15 bis 20 Wiederholungen.

Bizeps – 3 Serien mit 15 bis 20 Wiederholungen.

Trizeps – 3 Serien mit 15 bis 20 Wiederholungen

Herz – zur Abwechslung an einer Kletterwand statt auf dem Velo, während 20 bis 45 Minuten. Nach 30 Minuten beginnt der Körper Fett zu verbrennen, um sich die nötige Energie zu beschaffen. Diese Übungen sehen schon ziemlich akrobatisch aus, und Erwin schaut Martial lieber aus sicherer Distanz zu. In dem grossen Angebot findet er aber sicher auch für sich etwas Passendes.

Erholung: Stretching ist unerlässlich, um die trainierten Muskeln wieder zu lockern. Gewisse Übungen
sind nicht leicht, es bringt nichts, zu forcieren oder frustriert aufzugeben: die Beweglichkeit verbessert sich ganz allmählich mit dem Training. Danach kann man sich während 8 bis 12 Minuten bei einem Saunagang, einem Dampfbad oder einem Jacuzzi entspannen – oder ganz einfach und ohne Zeitlimite mit einer Zeitung im Liegestuhl liegen.

Unterschiedlich tickende innere Uhren
Vom Stoffwechsel her gesehen liegt der beste Zeitpunkt für das Training zwischen 16 und 20 Uhr. Aber nicht jedermanns innere Uhr ist damit einverstanden. «Ich trainiere einfach lieber am Morgen», gesteht Erwin Matter.
CYR
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Fitness Oxygène
Clos-de-Serrière 31
2000 Neuenburg
Telefon: 032 731 29 29
www.fitness-oxygene.ch
Licence Challenge
Ausgezeichnet mit Qualitop-Label
Erwin Matter trainiert zweimal pro Woche zwei Stunden. «Ich habe die Zeit oder nehme mir sie.»
Regelmässig und ausdauernd
30 Sekunden bis 1 Minute sollten die Pausen zwischen den Serien dauern, Zeit genug, um zu
verschnaufen und etwas zu trinken. Martial Beyeler empfiehlt, das ganze Jahr über regelmässig zu trainieren, um einen Jojo-Effekt bei den Resultaten zu vermeiden.
Diese stellen sich beim Gewicht und der Gesundheit nämlich erst mittel- bis langfristig ein.
«Zu viele Leute kommen nur im Herbst und Winter ins Fitnessstudio.
Das ist schade!»
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